Review: Teufel – Absinth

Als Industrial Metal ist es gekennzeichnet, das Solodebüt von Teufel.
Industrial Metal kenne ich so in diesem Stil nicht so sehr, für mich ist Industrial mehr wie Ministery, doch kann es schon sein das dies auch in die Kategorie fällt.

Teufel ist bekannt als Dudelsackspieler und Sänger der beiden Bands Tanzwut und Corvus Corax und auch hier übernimmt er unter anderen den Gesang und der Dudelsack wird vereinzelt eingesetzt.

Das Album startet sehr träge, ziehend. Das Intro klingt wie mit Tönen untermalte Erzählung und auch bei dem zweiten Song geht die Platte noch nicht wirklich los.
Mit zwei so langsamen Stücken ein Album zu starten ist nicht gerade die beste Lösung geworden, da Absinth noch einige Kracher bereithält.

Warum die beiden düsteren und an Erzählungen erinnernde Stücke das Album eröffnen kann ich mir einfach nicht erklären.

Doch danach wird es besser, heisst rockiger und stampfender.

Leider noch nicht sofort im dritten Stück doch dann geht es los und das in die Richtung die ich mir so unter Industrial vorstelle.

Insgesamt muss ich sagen das ich zu dieser Musikrichtung und der schwarzen Szene recht wenig berührungspunkte habe und daher auch dies insgesamt wenig kenne.
Daher ist es für mich ein wenig schwer eine Einordnung für dieses Album zu finden.

Es ist kein Mittelalterrock der hier geboten wird und auch kein Mittelalterrockremix in elektronischen Gewand.

Teilweise erinnert mich das alles ein wenig an Tanzwut und Rammstein.

Das Album ist gut produziert und wird am 17. September 2010 auf Teufel Records erscheinen, im Vertrieb von Soulfood.

Die Tracklist sieht folgendermaßen aus :

01. Tritt Ein (Intro) 3:02
02. Der Fährmann 4:33
03. Der Todesengel 4:47
04. Der Dürre König 5:12
05. Alles Nur Ein Traum 4:03
06. Den Speise Ich 4:18
07. Kalt Ist Mein Herz 4:49
08. Neigt Euer Haupt 6:01
09. Absinth 5:20
10. Die Moritat Vom Mackie Messer 4:41
11. Tick Tick Tack 5:25
12. Schwefel 3:01
13. Komm Näher 4:39
14. Hymnus Codex Gigas 4:20
15. Phantasien (Bonus) 4:55

Mein Fazit zum Album : Teilweise schwere Kost, denn die Musik geht überhaupt nicht in mein musikalisches Spektrum, doch sind einige klasse Songs drauf die auch mich begeistern konnten und können.
Ich denke das man in den Klubs und Szenediskotheken sicher mehr von Teufel hören und dessen Musik die Tanzfläche bewegen wird.
Aufgrund das die Songs schon sehr Abwechslungsreich sind würde ich jedem aber nicht einfach den blinden Kauf empfehlen, sondern das ihr vorher mal reinhört.
Und nicht von den ersten beiden Tracks abschrecken lassen, sie stellen nicht das Gesamtbild des Albums dar.

Wer noch mehr über Teufel wissen möchte dem empfehle ich einfach mal die Webseite, die sich aber gerade im Aufbau befindet und natürlich die Myspace Präsenz von Teufel auf der man auch in die Musik reinhören kann.

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