Review: Akrea – Lügenkabinett

Im Jahre 2004 wurde Akrea gegründet, damals noch unter den Namen Inner Aggression und nun kommen sie mit dem dritten Album daher, dem zweiten auf einer Plattenfirma.
Ferner haben sie zwei Demos und ein Album in Eigenregie rausgebracht.

Ziemlich fleissig also, die Band die am 22.10.2010 ihr neustes Werk mit dem Titel „Lügenkabinett“ auf Drakkar Records rausbringen wird.

Im Jahre 2009 veröffentlichten sie ihr Arkea-Debüt mit dem Titel Lebenslinie und nun steht das nächste Album vor der Tür und wartet mit durchdachten deutschsprachigen Melodic Death Metal auf.

Das Album ist klasse produziert und recht schön aufgemacht in der Covergestaltung.
Vor allem ist die Covergestaltung hier hervorzuheben, ohne das Gesamtwerk dadurch zu schmälern, doch will ich es einfach mal erwähnen.
Das Artwork ist durchgehend in einem Stil gestaltet worden was ich einfach von der Motivwahl her sehr ansprechend finde.
Die Gestaltung ist durchgehend einem Konzept folgend aber mit annährend zu den Songs passenden Motiven.
Mir gefällt es und man kann sich ein wenig in den Details der Motive verlieren und sich auch von den Bildern unterhalten lassen.

Doch wieder zurück zur Musik, die hier geboten wird.
Es sind elf Songs auf dem Album, auf der Limitierten Version, die mir aber nicht vorliegt sind es sogar zwei Songs mehr.
Die Songs des durchgehend auf deutsch vorgetragenen Stücke liest sich wie folgendermaßen :

1. Vier Sonnen
2. Meteor
3. Auf los geht’s los!
4. Versprochen ist versprochen
5. Bühne frei
6. Guten Tag
7. Ach was bist Du schön…
8. …so schön
9. Auf leisen Sohlen
10. Zwischen den Welten
11. Wilde Flut

Akrea spielen Melodic Death Metal, wie es heisst, wobei ich den Schwerpunkt hier eindeutig auf Melodic sehe, denn die Melodien bekommen in den Songs reichlich Raum, was der Musik und den Songs zugute kommt.
Ob das dargebotene aber noch als Death Metal durchgeht weiß ich nicht, der Begriff ist einfach zu weitläufig als das ich da alles drunterpacken würde.

Der Gesangsstil ist schon in die Richtung des Death Metal gehend, doch ist es kein reines gegrunze was hier geboten wird.
Der Gesang ist zwar hart und tief, doch finde ich das der Sänger noch gut zu verstehen ist.
Da gibt es schlimmere Gesangsstile im Death Metal, welche nicht mehr nachvollziehbar sind ohne Textblatt.

Aber wer den Gesang nicht versteht, oder sich näher mit den Texten beschäftigen möchte, welche interessant sind, für dem sind alle Texte im Booklet mit abgedruckt, mit thematisch passender Bebilderung wie ich schon erwähnte.

Mein Fazit: Akrea haben hier ein rundes Album abgeliefert das von vorne bis hinten durchgehend ein Konzept folgt, ohne ein Konzeptalbum zu sein.
Aber es wurde viel Liebe in die Songs, die Texte und das Artwork gesteckt und mit einer tollen Produktion dargeboten.
Anspieltipps gibt es viele, eigentlich alle Songs auf der Platte, ohne Ausnahme.
Es werden tolle Melodien in einem harten Metalgewand geboten und die Musik passt zum Coverartwork, die dargebotene Stimmung des Artworks ist ebenso in den Liedern vorzufinden.

Ein tolles Album und ich glaube von Akrea werden wir in Zukunft noch so einiges hören.

Weitere Infos :
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Webseiten von Akrea:

  • Akrea in der Wikipedia
  • Homepage von Akrea
  • Akrea auf myspace
  • Akrea auf Youtube
  • Metal Reviews