Review: Neaera – Forging Eclipse

Neaera haben ein neues Album draussen, es ihr fünftes Album und hört auf den Titel Forging Eclipse.
Es ist, wie ich finde, fast so als würde Neaera genau dort ansetzen wo der Vorgänger endete.
Ein wenig klingt es wie ein Doppelalbum, der Melodic-Death Metal Band aus Münster mit Metalcore Einflüssen.

Für mich ist es eher DeathCore was die Band hier abliefert, so verschieden können einfach die Einordnungen sein, doch was teilweise als Melodic-Death durchgeht hat mit dem was Neaera hier abliefern für mich recht wenig zu tun.
Ich finde, es ist eine Mischung aus Death Metal und Metalcore, wenn das hier überhaupt eine Schublade braucht, denn man hört, und das meinte ich als Einleitung hier eben mit dem Übergang vom Vorgängeralbum zu diesen, das Neaera es geschafft haben einen Wiedererkennungswert zu finden und der liegt nicht nur im Gedang, nein der liegt auch im Songaufbau und in dem Gitarrenspiel und Stil.

Egal, wie wir es nun also nun nennen wollen und werden, die Band hat hier wieder einmal ein Druckvolles Album abgeliefert, einen Knaller, der Gas gibt und kaum Luft lässt.
Pausen sind hier Fehlanzeige, es wird Tempo gemacht und ein wenig auf Geschwindigkeit gesetzt.

Das Album erinnert mich wirklich stark an die Vorgängeralben, um die Details zu finden braucht es sicher so einige Durchläufe, was bei dieser Art von Musik sicher nicht so einfach ist.

Neaera folgen ihren musikalischen Weg hier definitiv weiter, sehr gradlinig was ihren Stil angeht, ob das nun weiterentwicklung zu nennen ist weiß ich nicht, oder ob es Stillstand ist, denn bei Motörhead wird das auch nicht kritisiert, wobei Neaera da doch noch ein wenig anders und abwechslungsreicher sind.


01. The Forging
02. Heaven´s Descent
03. In Defiance
04. Eight Thousand Sorrows Deep
05. Arise Black Vengeance
06. Rubikon
07. Sirens of Black
08. Certitude
09. Exaltation
10. Tyranny of Want
11. The Prophecy
12. And to Posterity a Plague


Mein Fazit:
Neaera haben wie schon gesagt ein hochklassiges Album abgeliefert, doch muss man, wie auch schon bei dem Vorgänger, in der Stimmung sein um sich so ein Brett zu geben.
Es ist toll geworden, doch kann ich mir so ein Gedresche, so ein Metalcorebrett einfach nicht immer anhören, dafür muss ich einfach gerade die richtige Stimmung und Laune haben damit ich einen Zugang zu dieser Musik finde und diese auch zu mir.

Aber sind diese Augenblicke getroffen ist dies ein ziemlich tolles Album.


Weitere Infos :
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Bisherige Veröffentlichungen :

* 2005: The Rising Tide of Oblivion
* 2006: Let the Tempest Come
* 2007: Armamentarium
* 2009: Omnicide – Creation Unleashed

Besetzung :

Gitarre Tobias Buck
Schlagzeug Sebastian Heldt
Gesang Benny Hilleke
E-Bass Benjamin Donath (seit 2003)
Gitarre Stefan Keller (seit 2004)

Weblinks :

Neaera in der Wikipedia
Neaera im Web
Neaera auf Facebook
Neaera auf myspace

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