Review: A life divided – Passenger

Die Band hatten wir hier bei uns erst vor kurzem im Review, mit einer Single und nun folgt das komplette Album.
Wie schon auf der Single spielt A life divides immer noch elektronische Rockmusik, oder wie man dieses Genre am Ende nennen möchte.

Das Album, welches sich Passenger nennt wird am 28.01.2011 erscheinen und elf Songs beinhalten, wobei einer ein Coversong sein wird, welcher im Original von Alphaville stammt.

Soweit die groben Fakten rum um dieses Album, nun zum Inhalt, der hier geboten wird.

Die Platte startet ruhig, geht aber ohne große Show direkt los, ohne Intro oder dergleichen.
Kein Vorspiel, direkt zur Sache, steigert sich dann in den ersten Song hinein, der dem einen oder anderen sicher bekannt vorkommen mag, denn es ist der Song der als Single erschienen ist.

Es ist sicher ein guter Clubsong, doch hören wir einfach mal weiter in das Album rein.

Interessant geht es weiter, mit einem Intro, das den nächsten Song eröffnet.
Ruhig geht es auch hier weiter, es wird mehr auf die Stimmung gesetzt als auf reinen Bombast und auch nicht auf Geschwindigkeit, das würde auch nicht zu dieser Musikrichtung passen, welche A life divided spielen und auf diesem Album anbieten.

Die Musik ist, wie immer Geschmackssache, darüber will ich hier nun nicht urteilen und auch wenn ich manche Bands aus diesem Genre mag, so ist diese Musikrichtung nicht ganz so meine Welt.
Entweder wird Elektro gespielt, oder Rock, doch in der Mischung, dazu noch mit ruhigen Songs, wird es für mich einfach irgendwann zu eintönig.
Sicher, die Songs sind nicht alle gleich und kopieren sich auch nicht selber, dazu sind zu viele verschiedene Elemente untergebracht, die hier geboten werden, doch am Ende ist es mir zu sehr immer wieder in der gleichen Geschwindigkeit gespielt.

Ein wenig mehr Variationen wären sicher nicht verkehrt, doch so bieten viele Bands aus dem Elektrorock ihre Musik an.
Es scheint zum Musikstil zu gehören, ich persönliche mag Elektrorock eben rockiger.

Vereinzelt, oder insgesamt die Songs alle für sich, sind nicht schlecht, nur in der Masse stehen die Songs dann für mich doch ein wenig zu wenig aus dem ganzen heraus.
Die Songs besitzen zwar alle ihre eigenen Wiedererkennungsmerkmale, doch bleiben sie insgesamt zu schüchtern.

Fans dieses Genres werden es wahrscheinlich mögen, meine Welt ist es dann doch nicht so sehr.

Mein Fazit :
A life divided spielen guten Elektrorock, gute Songs in einer guten Produktion, doch das Alleinstellungsmerkmal ist hier noch nicht so ganz gegeben wie ich finde.
Die Songs könnten vor allem in der Geschindigkeit doch ein wenig mehr variieren, mehr unterschiede zueinander zeigen.
Das ist zwar sicherlich Geschmackssache, doch ich würde mir hier einfach ein wenig mehr wünschen.
Aber die Band ist sicher auf dem richtigen Weg und zeigt interessante Ansätze in den Songs, vor allem was die Melodienen angeht.

Tracklist :

01. Heart On Fire 3:32
02. Forever 4:20
03. Anyone 4:28
04. Words 3:28
05. Hey You 3:44
06. Doesn’t Count 4:08
07. Save Me 4:05
08. Other Side 4:30
09. Sounds Like A Melody (Alphaville Cover) 4:32
10. Change 4:44
11. The End 5:29

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