Review: Benedictum – Dominion

Benedictium, der Name klingt nach Black Metal, der Albumtitel und dessen Artwork ebenfalls ein wenig, doch sollte man sich davon nicht in die irre leiten lassen, denn geboten wird hier Heavy Metal, so die Genrebezeichung laut der Plattenfirma.

Ob die Musikrichtung, die angegeben wurde so hinkommt, sei mal ein wenig dahingestellt.
Die Richtung wird damit aber grob umrissen, denn es wird kein klassischer Heavy Metal gespielt, jedenfalls keiner wie ich ihn mir so vorstelle.
Die Musik klingt an sich, und da folgen wir wieder dem Coverartwork, wird düster und schwer vorgetragen.
Sie klingt streckenweise recht schleppend, was den Songs tiefe gibt und das düstere des Sounds vertieft.
Ferner wird auf die hohen Screams verzichtet und auch der Gesang insgesamt ist nicht so hoch wie man sich ihn vielleicht für Heavy Metal vorstellt.

Benedictum liefern hier mit ihrem dritten Album ein abwechslungsreiches Werk ab.
Durchdacht, nicht zu überladen kommt die Musik daher, rockt stellenweise, manchmal ist das Gitarrenspiel an Thrash Metal Elemente erinnert und auch der Gesang weiß mich streckenweise zu überzeugen, da er einfach passt und nicht versucht sich zu beweisen oder in den Vordergrund zu singen wie es bei manchen Heavy Metal Veröffentlichungen der Fall ist.

Mein Fazit : Ein düsteres, aber abwechslungsreiches Album wird hier abgeliefert, bei dem die Genrebezeichung Heavy Metal sicher nicht ganz so zuteffend ist.
Zwar fällt mir hier nun auch keine bessere Richtungsbeschreibung ein, doch die Bezeichung wird der Musik, wie ich finde, nun auch nicht so gerecht.

Tracklisting:
01. Dominion 4:18
02. At The Gates 4:00
03. Seer 4:34
04. Grind It 2:44
05. Prodigal Son 4:55
06. The Shadowlands 4:56
07. Beautiful Pain 1:30
08. Dark Heart 4:00
09. Bang 4:31
10. Loud Silence 5:08
11. Epsilon 8:54
12. Sanctuary (Bonus Track) 5:08
13. Overture/The Temples of Syrinx (Bonus Track) 8:22

Erscheint am 18. März 2011 über Frontier Records

Metal Reviews