Review: The Spektrum – Regret Of The Gods

The Spektrum spielen Metal, Black Metal wäre hier sicherlich die passendste Bezeichnung für das Genre das The Spektrum abliefern, doch ist das auch ein wenig zu eng gefasst, wie ich finde.

Die Einflüsse, welche hier eventuell erfolgt sein können, beziehungsweise die Vergleichsmöglichkeiten die ich nun hier heranziehen könnte, sind vielfältig.
Umfangreich und sicherlich allesamt doch nicht so passend.
Ich könnte sicher hier nun was an Vergleichen zu Dimmu Borgir herholen, vielleicht ein wenig zu Samael in bestimmten Phasen oder zu Moonspell, doch treffen alle diese Vergleich nur ein kleinen Bereich von dem was The Spektrum spielen.

Also lege ich mich einfach nur auf den Oberbegriff Black Metal fest, auch wenn dieser nicht ganz zutreffend mir scheint.

Die musikalische Bandbreite der Band ist hiermit sehr groß gefasst, doch bekommen sie es hin aus den verschiedenen Teilen ein Ganzes zu erschaffen, ein Werk, das sehen und hören lassen kann.
Vom Coverartwork bis zur Musik, oder war die Reihenfolge anders herum, alles greift in einander, fügt sich zusammen, wird eins.

Ich persönlich finde, das dass Artwork sehr gut die Musik in seiner Bildsprache wiedergibt, die Musik sehr bildlich darstellt und damit zu einem Gesamtkunstwerk verschmilzt.

Mein Fazit: The Spektrum liefern hier ein gelungenes, mehr als gelungenes Album ab, welches von den Songs ein fantastisches Werk darstellt.
Ich finde, es sind nicht einfach nur Songs die hintereinander gereiht wurden, sondern, wie oben schon erwähnt, ein Gesamtwerk das hier erschaffen wurde.

Angefangen bei dem tollen Artwork, welches ich zwar bei einem ersten Eindruck ein wenig zu konfus und zu bunt empfand, welches aber in Verbindung mit der Musik seine volle Wirkung und Bedeutung entfaltet.
Anders herum entfaltet die Musik zwar auch ohne das Artwork ihre Wirkung, doch wird sie durch das Cover komplettiert.

Vielleicht habe ich die Band und das Album nun in den letzten Sätzen ein wenig zu sehr gelobt, doch es hat sich dieses Lob vollkommen verdient.
Ich bin ohne irgendeine Erwartung an diese Scheibe herangegangen, habe mich einfach überraschen lassen was es denn hier zu hören geben könnte und es hat mich einfach auf Anhieb überzeugen können.

Also, lasst Euch auch einfach überzeugen von The Spektrum, welche einfach ein schönes, tolles, großes und vor allem geniales Album abgeliefert haben, spielerisch wie auch musikalisch.

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Tracklist :

Dysangelium
Walking Among Your Gods
Diatharna Thoron (The Seeds of Immortality)
Visions Of Insanity
… And Darkness Falls
Nephelas (The Abyss of Mankind)
Spiritus Noctum
Unveiling The Abyss
Doomthrone
Between Eternities
Aeterna Veritas
The Day I Closed My Eyes
Atropos

Erscheinungsdatum: 08.04.2011 bei Noisehead Records

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