Review: Kümmelgroller #1

Aufgrund dessen das ich im DIY Forum ein wenig aktiv bin konnte ich die Entstehung dieses kleinen Fanzines ein wenig mitbekommen, den der Kümmelgroller ist ein Gemeinschaftsprojekt, beziehungsweise ein Gemeinschaftsfanzine von mehreren aktiven Personen aus eben diesem Forum.

Das Fanzine hat, wenn ich nun mich nicht verzählt habe, zweiunddreissig Seiten, im DIN A 5 Format, komplett schwarz/weiss kopiert.
Jeder der Autoren hat ein paar Seiten gestaltet, je nach Lust und Laune, vom Thema über das Layout der Seiten und so bietet der Kümmelgroller ein recht abwechslungsreiches Lesevergnügen.

Dabei ist es jetzt aber nicht so das irgendwas unlesbar wäre, zu klein, oder zu durcheinander, sondern alles fügt sich zu einem gut gemachten Fanzine zusammen.
Trotz allem sei natürlich angemerkt das es hier im Kümmelgroller nicht nur um Musik geht, sondern die Themen recht vielfältig sind.

Neben dem Coverartwork, der Rückseite und dem Vorwort, was alles natürlich auch in einem Fanzine vorkommen muss, gibt es hier unter anderem ein ausführliches Interview mit Coseperse zu lesen, einer Band aus der Nähe von Rom.

Dann gibt es eine Gebrauchsanweisung komplett im Do it Yourself Gedanken, nämlich wie man ein Shirt selber zaubert.
Hierzu braucht man nur eine Schablone, ein schwarzes Shirt und ein wenig Bleichmittel, doch will ich diese gut gemachte Gebrauchsanweisung hier nicht komplett verraten, denn dann hättet ihr sicher keinen Grund dies im Heft nachzulesen.

Als nächstes kommen wir zu Roy’s flimmernde Filmecke, wobei ich von den drei Filmen die hier vorgestellt werden noch nie irgendwas gehört habe.
Es handelt sich hierbei um die Filme Im Glaskäfig, American Splendor und Revenge of the Warrior.

Dann folgt ein Zivildiensterfahrungsbericht von Greffo, dessen Pointe ich hier ebenfalls nicht vorwegnehmen möchte, ebenso wie die Pointen in den weiteren Kolumnen, die da wären Mein erstes Mal… , Gästeliste, Konzis & So… und ein Review zum ersten eigenen Punk Album, wobei es sich hier um einen Sampler handelt, der da V/A Cheap Shots Volume II heisst.

Dann gibt es noch eine Doppelseite mit Fotos von der Plattenbosse aus der Gosse Party, in der Mitte des Heftes, somit auch als Poster geeignet.

Zum Kochen gibt es hier auch ein paar Tipps zwar einmal das Stockbrot, mit Gericht und zum anderen den veganen Pfannekuchen, welchen ich mal nachkochen muss, denn ich wüsste schon gerne wie Pfannekuchen ohne Ei so schmeckt.

Daruaf folgt nun ein fiktives Interview mit Rutger Hauer, einem niederländischen Schauspieler.

Plattenkritiken dürfen in einem Fanzine auf keinen Fall fehlen, daher gibt es davon auch einige in dieser Ausgabe, eine ganze Doppelseite, auch wenn die Kritiken knapp gehalten wurden.
Auf diesem Platzbedarf hätte ich wahrscheinlich eine bis zwei nur unterbringen können.

Was immer spannend zu lesen ist, auch wenn ich Bands nicht kenne, das sind Tourtagebücher und davon gibt es hier ebenfalls eines.
Es handelt sich dabei um das Tourtagebuch aus dem Jahre 2010 mit der Band Das Problem.
Der Bandname sagt mir was, doch die Band selber oder was sie so machen, das kenne ich nicht.

Damit kommen wir auch schon langsam zum Ende dieses Fanzines, es folgt noch einmal Werbung in eigener Sache, zum Plattenbosse aus der Gosse Sampler, ferner stellt sich der Mach mal e.V. vor, mit dem wir dann auch schon zum Ende dieses kurzweiligen Fanzines kommen.

Auf jeden Fall ist Kümmelgroller sehr lesenswert, kurzweilig und unterhaltsam, was sicher auch daher kommt das mehrere Autoren in ihrem eigenen Stil an diesem kleinen Heft mitgewirkt haben.

Wer mehr zum Heft wissen möchte, oder ein Exemplar sein eigen nennen möchte, der sollte sich im DIY Forum anmelden und dort einen der Akteure ansprechen die dieses Heft kreiert haben.

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