Review: SPXM – Death Glam Punk’n Roll

Das Coverartwork weiß mich direkt zu überzeugen, ich glaube ich wäre enttäuscht wenn meine Erwartungshaltung nach so einem Artwork nicht erfüllt worden wäre.

Gut was erwartet man nach so einem Artwork, schlicht in schwarz und weiß gehalten, gezeichnet, nicht so viel aussagend ?
Ich erwarte einfach was rockendes, was gutes, nicht mehr und nicht weniger.
Ein wenig Dreck, ein wenig, wie auf dem Cover zu sehen, Keller und es darf laut werden.

Und genau das bekomme ich hier mit dem Album von SPXM, es rockt und ist Punk, aber auch ein wenig kann es auch in die Metal Ecke passen, jedenfalls in meine.

Tja, wie sortiert man die Musik richtig ein, die aus der Punk Ecke kommt, aber schon so rockt, das sie auch einfach als guter Metal durchgehen könnte ?

Ich sortiere einfach nicht weiter und lasse das als Beschreibung einfach so stehen.
Um die Feinheiten können sich dann andere kümmern, als Grobeinschätzung wird es reichen, würde ich mal sagen.

Die Band selber spielt hier also nun schnellen harten Punkmetalrock, mit deutschen Texten, der schnell daher kommt, passend produziert wurde und einfach Laune macht.

Und wie soll man es nun genauer Beschreiben was nicht genau in die Schubladen passt, ausser das es Gitarrenmusik ist, Rockmusik eben, die hier geboten wird ?

Es ist eben Metalpunk, gute harte Musik, mit deutschsprachigen Texten, welche aber nicht mit abgedruckt wurden, denn das Cover besteht nur aus einem Pappstück, vorne das Artwork drauf, hinten ein paar Infos zum Album, aber keine Texte.

Desweiteren wollen wir einfach mal nicht so sein, die Musik rockt einfach, könnte damit gut durchstarten, mit dem Bandnamen vielleicht auch, aber wahrscheinlich sind die Texte dann doch nicht so mainstreamtauglich, und daran könnte es dann scheitern, oder gerade deswegen könnte die Band starten, wenn das Video fertig ist.

Mein Fazit: Mir persönlich sagt die Musik von SPXM recht zu, sie gefallen mir.
Death Glam Punk’n Roll rockt einfach, mit einer Mischung aus Metal und Punk, dazu deutschsprachige Texte aber ohne damit nun in die derzeit so angesagte Deutschrock-Schiene zu verfallen.

Derzeit dreht die Band ein Video, wie sie auf ihrer Webseite verraten, ich bin schon gespannt wie es am Ende aussehen wird.

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Tracklist
Passwort
Clown
Ihr könnt uns alle mal voll am Arsch lecken
Ponyhof feat. Dirrrty Franz
Egoist
Der Preis
Prinzessin
Rock ’n Roll City
Das kaputte Karusell
Einleitung, Hauptteil, Schluss
Selbst wenn
Drink

Label
Lahmacun Records, Subwix

Erschienen
2009

Punk / Oi / HC Reviews