Listenalarm: 2010 – Platz 11: DAWNBRINGER – Nucleus

Was es mit dem Listenalarm auf sich hat, habe ich hier versucht zu erklären. Alle bisher in dieser Reihe veröffentlichten Beiträge sind am Ende des Artikels verlinkt.

(Anmerkung: Ich versuche zu allen Alben in dieser Rubrik Hörbeispiele zu finden und zu verlinken, da das Internet aber manchmal sehr kurzlebig ist, kann es sein, dass die Links nicht mehr aktuell sind, wenn ihr diesen Beitrag lest.)

11. Dawnbringer – Nucleus

Die zweite Scheibe in den Top 15 an der Chris Black beteiligt ist. Während er bei der Scheibe von Nachtmystium allerdings nur Gastmusiker war, ist Dawnbringer sein ganz eigenes Projekt. Außer den Gitarren hat er alle Instrumente allein eingespielt und den Gesang übernommen. Nebenbei ist er übrigens auch noch bei Pharaoh als Drummer und bei Superchrist als Bassist und Sänger aktiv.

Der Großteil der Gitarrenarbeit wird von Scott Hoffman beigesteuert, der auf früheren Dawnbringer Alben noch unter dem Namen Gregg Stainthrope geführt wurde. Um das direkt vorwegzunehmen, Hoffmans Gitarrenspiel trägt seinen Teil dazu bei, dass dieses Album 2010 aus der Masse an Veröffentlichungen heraussticht.

Nucleus von Dawnbringer ist so eine Scheibe, die ich Anfang 2010 nicht auf der Rechnung hatte. Ich kannte ganz ehrlich gesagt nicht mal die Band. Aber es ist ja doch schön, wenn man manchmal noch positiv überrascht wird. Nucleus kommt extrem schlüssig daher, es passt einfach alles zusammen. Vor allem das Songwriting ist fabelhaft, aber auch die hohe Bandbreite an unterschiedlichen stilistischen Einflüssen ist beachtlich und sehr gut verarbeitet. Da gibt es mal Thrashanleihen, etwas Death und Black Metal und in manchen Passagen wird es dann aber auch wieder doomig.

Für mich persönlich ist bei einer Platte der Gesang sehr häufig das Wichtigste. Wenn ich mit dem nicht klarkomme, dann kann der Rest der Scheibe noch so gut sein, die Platte würde nach einer Weile im Regal verstauben. Der Gesang von Chris Black auf dieser Scheibe wirkte auf mich am Anfang nicht gerade aufregend oder spannend, doch je mehr Rotationen die Scheibe spendiert bekam, umso mehr entwickelte sich der Gesang und ich empfinde ihn mittlerweile als sehr ergreifend.

Nucleus ist für mich eine der besten Metalscheiben 2010 und es kommen nur noch 3-4 Stück, die man unter diesem Label einsortieren könnte in meinen Top 10 des Jahres.

Meine Albumversion hat 9 Songs mit 00:41h Spielzeit

Eine eigene Bandhomepage konnte ich nicht finden, daher hier der Link zur Band bei ihrem Label: profoundlorerecords.com

Hörprobe:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Dawnbringer mit Swing Hard

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Dawnbringer mit Old Wizard
___________________________________________

Listenalarm 2010:

Unter ferner liefen, Platz 15 (Zaz – Zaz), Platz 14 (Kylesa – Spiral Shadow), Platz 13 (Nachtmystium – Addicts)Platz 12 (Alter Bridge – AB III), Platz 11 (Dawnbringer – Nucleus), Platz 10 (Procession – Destroyers of the Faith), Platz 9 (The Sword – Warp Riders), Platz 8 (Långfinger – Skygrounds), Platz 7 (Ghost – Opus Eponymous), Platz 6 (Haken – Aquarius), Platz 5 (Heljareyga – Heljareyga), Platz 4 (Nevermore – The Obsidian Conspiracy), Platz 3 (Manic Street Preachers – Postcards From a Young Man), Platz 2 (Flotsam and Jetsam – The Cold), Platz 1 (Major Parkinson – Songs from a Solitary Home), Zusammenfassung

Listenalarm