Review: LO(!) – Look and Behold

LO(!), das ist mal ein recht eingängiger Bandname, sicherlich leicht zu merken, nicht viele Buchstaben und trotzdem, oder gerade deswegen simpel, eingängig und verrät trotzdem nichts über das was hier musikalisch so passieren könnte.

So gefällt mir das mit den Bandnamen, wenn sie nicht zu viel verraten, keine Klischees erfüllen, sondern eben nur ein Name sind.

Aber reiten wir mal nicht zu viel auf dem Namen rum, es geht um Musik und egal ob die am Ende gut oder schlecht ist, auf die Musik kommt es an, auf sonst nichts.

Also einfach vollkommen unverbindlich mal in das Album von LO(!) reinhören, wenn ich recht informiert bin handelt es sicher hierbei um das Debüt der Band.
Der Blick in den Pressetext bestätigt diese Vermutung, es handelt sich bei Look and Behold um das erste Album der Band,vorher hat sie nur eine selbstproduzierte EP rausgebracht, somit kann man hier schon dem Debüt sprechen.

Doch was spielt die Band aus Sydney hier eigentlich ?
Ist es Hardcore, Metal, oder Punk ?
Nun, Punk sicher nicht, aber auch irgendwie die anderen Richtungen nicht und trotzdem sind sie es.
Die Musik ist nicht einfach zu fassen, dabei würde es schon streckenweise zum Hardcore passen, rau und roh kommt die Musik daher.
Aber dann wird auf der anderen Seite auf dem Aufbau von Atmosphären gesetzt, Stimmungen erzeugt, immer raue Stimmungen, ohne feine verspielte Melodien.

Die Eingrenzungen sind also schwer zu finden, aber sie sind als Grundlagen alle in den Songs, dem Sound der Band wiederzufinden, wie ich finde.

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Lo! – Fire at the Child Actors Guild from Aborted Prosthetics on Vimeo.

Mein Fazit: Die Band sammelt schonmal Pluspunke durch den originellen Bandnamen, der hat was für sich, bleibt hängen, lässt sich sicher nicht so leicht vergessen.
Die große Mischung der Stile passt hier recht gut zusammen, wie ich finde, die Mischung zwischen Death Metal, Hardcore, Punk, oder wie man es heute nennt, dem Metalcore.

Die Musik ist vielleicht nicht für jeden geeignet, nicht immer ganz einfach, aber wir gerne Death Metal hört, oder aber Metalcore, dem könnte das was hier passiert sicherlich zusagen und gefallen.

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Tracklist
1.) Hath
2.) Deluge (Carnivorous Flux)
3.) Bastion
4.) Seraphim
5.) Hued Tarantula
6.) Aye, Commodore
7.) Indigo Division
8.) Doth
9.) Moira Kindle
10.) Fire at the Child Actors Guild

Erscheinungsdatum
23. September, 2011

Line-up
Carl Whitbread
Adrian Griffin
Jamie-Leigh Smith
Adrian Shapiro

Label
PELAGIC RECORDS

Weblinks
www.lookandbehold.net
www.myspace.com/lookandbehold

Metal Punk / Oi / HC Reviews