Review: Steven Cropper – Dedicated

Wie viele Kontakte hat man als gewöhnlicher Rockmusikhörer zu Blues, Rock und Rhythm ?
Ich denke, die Berührungspunkte sind gering, sollten sie aber nicht sein.
Sie sollten sogar ein wenig weiter über den Film Blues Brothers hinausgehen, denn diese Musikrichtung ist zum einen die Grundlage des Heavy Metal, der Rockmusik, eben die Wurzeln, die Herkunft von allem was derzeit so gehört wird.
Zum anderen muss ich leider zugeben das ich mich in dieser Richtung der Musik selber auch überhaupt nicht auskenne, doch mich in den letzten Monaten immer mehr für Blues begeistern konnte, eine neue Türe ist aufgegangen, die nächste Türe, nachdem ich im letzten Jahr die Türen zum Rockabilly, Rock’n’Roll und die ganzen Billy-Sachen aufgemacht habe.

Nun, wo ich mich so gut wie überhaupt nicht in dieser Musikrichtung auskenne kann ich mich, wie eigentlich so oft, einfach nur vom Gefühl leiten lassen, dem Gefühl ob Musik mir gefällt und damit gut ist, oder ob sie mir nicht zu zusagt.

Das was Steven Cropper hier macht sagt mir definitiv zu, es ist richtig gute Musik, vielleicht nicht laut, oder böse, nein das nicht, sie ist einfach nur gut, angenehm zu hören.

Nebenbei, ich kenne, wie gesagt den Künstler nicht, doch eventuell sollte man ihn kennen, hier ein Zitat aus der Pressemeldung zum Album :

Steve Winwood: “Steve Cropper ist eine Legende, eine dieser Größen die nicht nur Klassiker
schreibt, sondern sie auch spielt! Es war eine große Freude für mich, die Gelegenheit zu
bekommen bei DEDICATED mitzuarbeiten, und so Teil eines großen musikalischen Erbes zu
werden.

Er ist eine Legende also, die Musik klingt definitiv nach einer Legende.

Mein Fazit: Das was hier passiert ist einfach ein großes Album, viele großartige Songs, die einfach rocken, aber auch ganz andere Weise wie sonst immer die Metal- und Rocksongs.
Es ist pur, ehrliche, die Grundlage, wie ich finde.
Wie schon in der Einleitung gesagt, ich sollte mich wirklich mehr der Grundlage zuwenden, denn diese hat sehr viel zu bieten, wie ich finde.
Sehr viel, sehr guter Musik.

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Tracklist
1. Thirty Second Lover – with Steve Winwood
2. Don´t Be Ashamed – with Bettye La Vette & Willie Jones
3. Baby Don´t Do it – with B. B. King & Shemekia Copeland
4. Dedicated To The One I Love – with Lucinda Williams & Dan Penn
5. My Sugar Sugar – with John Popper
6. Right Around The Corner – with Delbert McClinton
7. Help Me Somebody – Steve Cropper instrumental
8. I Do – with Brian May
9. Messin´ Up – with Sharon Jones
10. Say It – with Bettye La Vette
11. The Slummer The Slum – with Buddy Miller
12. Someone Made You For Me – with Dan Penn
13. Think – Steve Cropper instrumental
14. Come On & Save Me – with Dylan Leblanc & Sharon Jones
15. When I Get Like This – with Lucinda Williams

Erscheinungsdatum
19.08.2011

Label
429 Records

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