Review: Almah – Motion

Almah - MotionAlmah kommen aus Brasilien und sie spielen Power-Metal, ein Genre das nicht ganz so meine Geschmacksrichtung ist, das will ich hier direkt mal vorweg sagen, bevor hier wieder gemeckert wird.

Nun, was soll ich hier nun sagen und schreiben ?
Die Musik rockt, vielleicht nicht so sehr wie sie im Promotext angekündigt wird, doch die Songs rocken schon, übertreiben eben nicht in dem sie versuchen alles zu beweisen was derzeit von den einzelnen Musikern an Technik verfügbar ist, sondern es werden wirklich vernünftige Songs abgeliefert.

Der Sänger von Almah Edu Falaschi soll auch der Sänger von Angra sein, doch die hier aufgeführten Musikernamen sagen mir leider nichts, nur Angra kenne ich vom Namen her, es handelt sich hier aber nicht um eine Band die ich höre, daher ist es mir nicht möglich Vergleiche zu ziehen.

Vielleicht sollte ich noch mal kurz das Artwork dieses Albums erwähnen, denn es wird auch im Promotext erwähnt.
Ich zitire mal aus dem Promoanschreiben :

Auch das Cover Artwork, welches von Edu auf seinem iPhone entworfen
wurde, greift direkt dieses Thema, der beständigen Veränderung des Seins auf.
Sich in den Anblick vertiefend, hat man förmlich den Eindruck, hineingezogen
zu werden und mit dahin zu fließen, sich aufzulösen, ein Teil des Ganzen zu
werden und sich darin zu verlieren. Das gleiche passiert, wenn man sich dem
treibenden Rhythmus, den virtuosen Gitarrensoli, dem unvergleichlichen
Gesang und den schwermetallischen Riffs des Albums hingibt.

Zum einen gefällt mir das der Musiker seine Musik grafisch umgesetzt hat, mit der Beschreibung zusammen passt das auch recht gut, was hier abgebildet wurde.
An sich gefällt mir das Artwork weil es nicht mit Klischees spielt und arbeitet sondern einfach ein schlichtes, farbloses Artwork ist.
Gefällt, auch wenn es nun nicht das umwerfendste ist was ich bisher gesehen habe, aber es passt schon.

Mein Fazit :Power Metal ist definitiv nicht meine Welt, nicht meine musikalische Welt, doch Almah setzt das ganze recht interessant und abwechslungsreich um.
Die Musik trieft nicht vor Klischees sondern bietet einfach gute und rockende Songs, die in Bewegung sind, passend zum thematischen Konzept dieses Albums.
Trotz allem ist es nicht mein Musikgeschmack, was hier passiert, aber es ist auch nicht so das ich es direkt ausschalten würde wenn ich was von Almah hören würden.

Testet Almah einfach mal an, denn ich glaube wer ein wenig Abwechslung in der Rockmusik und im Powermetal sucht, der könnte hier fündig werden.

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Tracklist
1. Hypnotized
2. Living And Drifting
3. Days Of The New
4. Bullets On The Altar
5. Zombies Dictator
6. Trace Of Trait
7. Soul Alight
8. Late Night In ´85
9. Daydream Lucidity
10. When And Why

Line-up
Edu Falschi – vocals
Marcelo Barbosa – guitars
Paulo Schroeber – guitars
Felipe Andreoli – bass
Marcelo Moreira – drums

Label
AFM-Records

Erscheiungsdatum
14. Oktober 2011

Webseite
Almah

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