Review: Enterro – The Bell of Leprous

Hier nun wieder einmal eine mir vollkommen unbekannte Band, Enterro nennt sie sich, was der Name bedeutet kann ich leider nicht sagen.

Enterro spielen Black Metal, im weitesten Sinne jedenfalls, denn so würde ich die Musik hier einsortieren.

Die Produktion kann sich sehen und hören lassen, sie passt zur Musik, kommt fett rüber und es ist an dieser nichts auszusetzen.

Leider gibt der Pressezettel nicht so viel preis, aber genug um herauszufinden das es sich hierbei um das zweite Album der Band handelt, welche aus Rio de Janeiro kommt.
Es scheint mir, als würde die Band, die 2007 gegründet wurde, alles ablehnen, dies in die Musik packen.
Gegen das Leben, die Menschheit, die Welt.

Dafür das sie so gegen alles sind haben sie aber ein recht gelungenes Album abgeliefert, gegen die Kunst scheint die Band also im Grunde nicht zu sein.
Auch nicht das man ihre Musik schätzt, sonst wäre sie sicher nicht zu Werbezwecken im Promopool gelandet.
Aber lassen wir der Band ihr Konzept, schliesslich geht es nicht nur um eben dieses, auch wenn ich die Einstellung nicht so teile, sondern es geht hier erstmal um die Musik und die ist gelungen.

Das Konzept wird durch die Musik unterstrichen, die Stimmung die erzeugt wird passt schon zusammen, wie ich finde.
Die Produktion ist ebenfalls dazu passend, düster und breit, der Sound bekommt seinen Raum und seine Tiefe.

Mein Fazit: Eine gelungene Death/Black Metal Scheibe, welche uns hier aus Brasilien beglückt, wobei wir nicht beglückt sein sollten, wenn die Band auf dem Anti-Life Kurs ist.

Nun denn, jedem seine Lebenseinstellung, ich gehe auch nur darauf ein weil der Promozettel diesen Punkt so hervorhebt.
Wie gesagt, ich teile diese Einstellung nicht, dazu mag ich die Kulturen und die Kunst zu sehr als das ich sie auf diese ablehnende Haltung begrenzen würde.
Ein zum Konzept passendes Album wird hier aber abgeliefert, der Sound zum Untergang quasi, der zu einem thematisch passenden Fim sicher passen könnte.

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Tracklist
01.THE BELL OF LEPROUS
02.EXCOMMUNICATED
03.ARGUMENTS FOR IGNORANTS
04.REPULSIVE
05.B11
06.COLD INERT
07.EARTH AND WORMS
08.NIHIL OBSTAT

Besetzung
NIHIL – voice
OZORIUM – lead guitar
DONEEDAH – rhythm guitar
KAFFER – bass
PERAZZO – drums

Erscheinungsdatum
2011

Label
HOLLEHAMMER

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