Review: Buck Satan & The 666 Shooters – Bikers Welcome! Ladies Drink Free

Das ist mal ein Bandname und der Albumtitel erst, das passt hier kaum in die Überschrift dieses Reviews, so viel ist das.
Aber was sein muss das muss sein, die Band und das Album heisst eben so.
Die Band hier werden sicherlich nicht so viele kennen, soviel ich es nun weiß ist dies die erste Scheibe dieser Band, aber den Kopf hinter der Band, den werden sicherlich einige kennen.
Er nennt sich hier Buck Satan, aber die meisten werden ihn unter seinem richtigen Namen kennen, Al Jourgensen, unter dem er bei seiner Hauptband Ministery firmiert.

Also, was erwartet uns hier unter diesen Voraussetzungen ?
Country, oder irgendwas komplett anderes ?
Nur von den Namen, von dem Coverartwork her kann ich überhaupt nichts mir unter der Sache vorstellen welche als Country Core firmiert.

Los geht es also mit einer recht flotten Nummer, die so sehr gut in die Country Ecke passt, vielleicht ein wenig zu schnell ist, aber nun nicht an Ministery und Elektrometal erinnert.
Eben schneller Country, mit ordentlichem Südstaateneinschlag, aber daher kommt der Buck Satan auch, wie ich dem Promotext entnehmen kann.
Um ganz genau zu sein steht im Text als Ortsangabe Texas drin, aber das nur am Rande.

Die Platte bietet hier nun etwas das wir so von der Plattenfirma, aber sicher auch nicht von dem Interpreten erwartet haben.
Wäre nicht Al Jourgensen an der Sache beteidigt gewesen, ich hätte sie sicher nicht als Promo bekommen.

Vielleicht wäre mir das Album überhaupt nicht aufgefallen, wer weiß, aber wenn ein Musiker ein wenig was ausgefallenes macht, dann wird oft drüber berichtet, was gut für die anderen Musikrichtungen und für das eigene Gehirn ist, denn über den Tellerrand zu blicken hat sicher noch niemanden geschadet.

Mein Fazit: Buck Satan liefern hier Country ab, keine Ahnung warum Core dahinter steht, dazu müsste ich mich vielleicht noch mehr im Country auskennen, denn dort gibt es ebenso wie im Metal diverse Szenen und Strömungen.
Aber Buck Satan liefert hier ein gutes, ein wenig düsteres, aber Laune machendes Album ab, welches mir direkt zusagt.
Keine Ahnung wieso, aber es rockt los, trifft die richtigen Töne, vielleicht liegt es am Country, aber der Fuß will direkt mitwippen.
Dazu noch ein Bierchen oder zwei, in der Fantasie erschienen schon die Szenarien in welchen man die Band hören könnte, auf einem Strohballen sitzend.

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Tracklist
1. Quicker Than Liquor
2. What’s Wrong With Me
3. Medication Nation
4. Drug Store Truck Drivin’ Man
5. The Only Time I’m Sober Is When
You’re Gone
6. Cheap Wine, Cheap Ramen
7. Down The Drain
8. Sleepless Nights and Bar Room
Fights
9. Friend of the Devil
10. Ten Long Years In Texas
11. I Hate Every Bone In Your Body
Except Mine
12. Take Me Away

Erscheinungsdatum
16. Dezember 2011

Label
AFM Records

Besetzung

Buck Satan(alias Al Jourgensen)
featuring:
Rick Nielsen (CHEAP TRICK)
Tony Campos (STATIC-X)
Mike Scaccia (RIGOR MORTIS)

Webseite
www.facebook.com/Bucksatan666

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