Broilers in Düsseldorf am 15.12.2012

Hinweis: Bei dem gleich folgenden Artikel handelt es sich um sowas wie ein Fragment, denn ich habe diesen Konzertbericht schon lange rumliegen, über ein halbes Jahr und seit dem auch nicht mehr dran weitergeschrieben.
Daher sind alle Daten und Fakten aus der Erinnerung, Bruchstückhaft und lassen sich so sicher nicht mehr vernünftig zusammenbasteln.
Trotzdem will ich hier auch mal wieder einen Konzertbericht untergebracht haben, vor allem weil mir dieses Wie dem auch sei, die Rahmenhandlung für diesen Artikel ist nur noch fragmentartig vorhanden, doch vielleicht war einer von euch ebenfalls anwesend und kann seine Erinnerungen mit anfügen.

wpid-IMAG0556.jpgDie Broilers, eine Band die mich schon lange begleitet, haben sich einen Wunschtraum erfüllt und zwar in der ehemaligen Philipshalle zu spielen.
Das Konzert stellt damit das Tourfinale der Santa Muerte Tournee dar.
Im laufe der letzten Jahre werdet ihr es sicher mitbekommen haben, ich konnte mich immer weniger für die aktuellen Alben der Band begeistern, mit dem Santa Muerte Album komme ich immer noch nicht ganz so zurecht.
Doch dafür, wie auch im biotechpunk nachzulesen, konnte das Live-Album mich mehr als überzeugen, das Live-Album passt.
Ich möchte aber an dieser Stelle auch nicht darauf eingehen warum mir das eine Album mehr als jenes andere gefällt, oder wie mir die alte und neue Musik der Band zusagt, sondern in diesem kleinen Konzertbericht geht es nun mal um das Konzert als solches.

Der Gesundheitszustand an diesem Tage war nicht der beste, doch es half nichts, das Konzert sollte nicht verpasst werden.
An der Halle angekommen warteten schon einige, denn es hieß das man auf die Ränge, Sitzplätze müsste wenn das Parkett gefüllt ist.
Sitzen ist nun nicht das richtige auf ein Broilers-Konzert, daher was früher am Ort des Geschehens erscheinen.
Doch dann gab es auch noch die Überraschung das an die Wartenden Bänchen für die erste Welle, also direkt vor der Bühen verteilt wurden.
Eine feine Sache, also direkt die Möglichkeit nett weit vorne zu stehen, besser als auf der Tribüne irgendwo weit hinten.

Nun denn, rein in die Halle, Getränke und ein Brezel kaufen, Fanartikel, was es halt so vorher zu kaufen gibt.
Dann ab vor die Bühne, umgucken wie die Halle aussieht, hat sich schon seid dem letzten Besuch vor einigen Jahren verändert, nicht nur im Namen, sondern auch die seitlichen Tribünen.
Aber egal wie die Halle aussieht, mit dem Bändchen am Arm durfte ich nach vorne, in den Pit und durchdiese Regelung gab es an diesem Ort auch kein Gedränge.
Bis auf jene die das Konzert mittwittern, chatten oder sonstwas wollten.
Arme vor dem Körper und Handy draussen, da vergeht der Spaß, vor allem wenn man sich dadurch nur engeschrängt bewegen kann.

In der Nachbetrachtung und aus den Erinnerungen: Broilers konnten auf dem Konzert überzeugen, auch wenn das neue Material nicht so gefällt, auf der Bühne versteht die Band noch immer ihr Handwerk und kann rocken.
Die Vorband war nicht ganz so meine Welt, ebenso wie jene Leute die lieber Fotos machen und drüber twittern anstelle ein Konzert einfach zu geniessen.
Ansonsten aber ein gelungener und überzeugender Abend mit einer tollen Band, die 4 Promille zu Gast auf der Bühne hatte (zu einem Teil) und einfach rocken kann.
Die Broilers wissen was sie tun und das machen sie gerne.

Broilers Set List

Preludio: Vanitas
Zurück zum Beton
Nur die Nacht weiß
In ein paar Jahren…
Düsseldorf
Harter Weg (Go!)
Held in unserer Mitte
Paul der Hooligan
Tanzt du noch einmal mit mir?
Alles, was ich tat
Weckt die Toten
Heute schon gelebt
Lofi
Fackeln im Sturm
Zusammen
(Slime cover)
Weisst du es schon?
Verlierer sehen anders aus
An all den Schmutz
Ich sah kein Licht
Vom Scheitern (The world is yours, nicht!)
Blaue Auster
In 80 Tagen um die Welt
Halbakustisch In der Mitte der Halle gespielt
Singe, seufze & saufe
Warte auf mich
Dein Leben
Encore:
Ruby Light & Dark
(Ich bin) bei Dir
Wie weit wir gehen
Encore 2:
Cigarettes & Whiskey
33 rpm
Meine Sache
Blume