[Review] Always Wanted War – s/t

Always Wanted WarDas erste volle Album von Always Wanted War und wie kann die Band damit punkten? Bisher sind von Always Wanted War viele Veröffentlichung als Split, auf Tape, auf Diskette und als Seven Inch erschienen. Hier geht es über die volle Länger einer Langspielplatte.

Wie fange ich die Plattenbesprechung hier nun an? Insgesamt gesehen oder doch lieber ein Track by Track?
Es gibt eben viele Details die für ein Track by Track sprechen würden. Schwerpunkte in den Songs, die hervorgehoben werden könnten, wie eben Wherever you may roam, welcher einfach ein Knaller vonn Song ist. Doch so sehr ich den Song jetzt hervorheben mag, so sehr würden Worte nicht reichen. Ich kann einfach nur empfehlen reinzuhören. Der Song steigert sich und ballert einfach. Die Stimmung steht und passt.
Aber auch bei anderen Songs ist dies der Fall. Sie sind durchdacht, die Stimmung passt und die Lieder sind in sich abgeschlossen und einfach überzeugend. Dafür sind Always Wanted War schon zu lange dabei und haben ihren eigenen Stil gefunden.

Always Wanted War

Wie also die Worte finden bei einer Band die ich toll finde und die mich schon so lange überzeugen kann? Die hier ein geniales, volles Album abgeliefert hat?

Always Wanted War machen hier weiterhin ihr Ding, ziehen ihren Metalcore durch, wobei ich dabei immer das Gefühl habe das die Band es aus einer anderen Richtung angeht als viele der bekannten Metalcore Bands. Das sie nicht aus dem Metal kommend dahin gehen, sondern eher aus dem Hardcore bis Punk. Das mag nun vielleicht dem einen oder anderen nur ein Detail sein, aber ich finde das hierdurch nicht die gängigen Schemata verwendet werden und die Lieder als Grundstock im Punk basieren, also einen anderen Aufbau haben.
Gut, am Ende darf das gerne egal sein, solange die Musik genial ist und einfach knallt aber das machen die Songs von Always Wanted War schon mehr als lange.

Mein Fazit: Wer die volle Breitseite Always Wanted War will ist hier mit dem Album, dem selbstbetitelten, genau richtig bedient.
Hört einfach rein, lasst euch überzeugen, lasst euch mitreißen, denn die Band hat kann es einfach und ist dabei kraftvoller als viele der Metalcorebands dort draußen die bei den großen Labels unter Vertrag sind.
Always Wanted War sind, meiner Meinung nach, ein kraftvoller Geheimtipp.
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Tracklist
Alone in the Dark 6 03:01
Wherever you may roam 03:34
Night Cathedral 03:02
Harvest Moon 04:00
Bruchteil 02:55
Kufte 03:21
Black Current 03:25
A Bucket full of Noes 03:11
Remembering 02:55
Babylon Swing 02:30
Same Time, same place 03:08
Pale grey 04:10

Erscheinungsdatum
01.03.2016

Label
Tief in Marcellos Schuld

Stream