[Review] LizZard – Shift

Das Album von LizZard [sic] kommt hier in einem dunkelen Digipak daher, inklusive einem einfach gehaltenen Booklet welches von seinen Fotos schon gut passt, aber vielleicht ein wenig hübscher wäre wenn eine nettere Schriftart verwendet worden wäre. Mehr als nur Schrift, einfach alles ein wenig mehr gestaltet.

Aber dafür gestaltet die Band ihre Musik schon mehr. Ein wenig verwirrend, voller Energie, aber dabei nicht den bekannten Pfaden folgend sondern irgendwas eigenes machend, was nicht so leicht klingt und auch nicht einfach zu konsumieren ist. Dafür aber eben recht herausfordernd und anspruchvoll daher kommt.

Mein Problem hier mit dem Album ist aber der Gesangstil, welcher mir überhaupt nicht zusagt, welcher mir einfach nicht gefällt. Dieser ist überhaupt nicht schlecht und passt auch zu dem musikalischen Erleben hier auf der Platte, aber meine Welt ist es eben nicht.

Und so kommt dieses Album hier für mich an einem Punkt, das es mir echt schwer fällt weiterzuhören, auch wenn die Lieder echt spannend für mich sind. Finde ich irgendwie schade und auch ein wenig ungerecht von mir dem Album gegenüber. Aber was soll ich machen?

Mein Fazit: Klingt vielleicht nun wieder alles viel schlimmer als ich es hier im Kern gemeint habe. Der Opener ist echt nicht mein Ding, aber nicht alle Lieder sind so arg im Gesangsstil und dieser Variiert auch extrem und ist sehr vielseitig, eben immer zu der Stimmung der Lieder selber passend. Die Lieder von LizZard sind dabei recht vielschichtig und erzählen musikalische Geschichten. Das mag seine Freunde finden und hätte mich vielleicht auch finden können, aber dann kann es mich eben nicht zu hundert Prozent überzeugen, aus eben genannten Gründen.

Ich kann die Platte für alle aufgeschlossenen und interessierten Musikhörer/innen aber doch empfehlen, da hier schon eine gut kreative Band am Werke ist.

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Tracklist
Seed
Singularity
Gemini
Bloom
Shift
Min(E)d
Leaving the dream
Open view
Passing by

Erscheinungsdatum
23.02.2018

Label
Metalville