[Review] Behemoth – Messe Noire

Auf zur schwarzen Messe, dem neuen Livealbum von Behemoth.

Bemerkenswert finde ich auch hier den Zustand das die richtigen Veröffentlichungen umfangreicher in der Tracklist sind. Die Langspielplatte hat schon mehr Lieder als die Streaming und mp3 Veröffentlichung und die CD hat dann noch ein wenig mehr Bonusmaterial.

Doch dieser Zustand könnte daran liegen das hier eigentlich nur das letzte Album The Satanist in einem Livegewand präsentiert wird, garniert mit ein wenig weiteren Liedern.
Doch egal wie es hier nun so zustande gekommen ist, im Kern geht es hier bei allen um das gleiche und darum will ich hier nun ein paar Worte niederschreiben.

Es handelt sich bei Messe Noire also um ein Livealbum der Band. Ein Livealbum, dem ersten von Behemoth und hier zeigt sich einfach das Behemoth mehr als nur ihr Handwerk verstehen.
Die Lieder auf Messe Noire bekommen noch einmal eine Steigerung der Kraft, der Energie die in der Stimmung der Songs steckt.

Jetzt klingt das alles ganz gut hier auf der Scheibe, doch leider fehlt mir irgendwie etwas was die Stimmung perfekt machen könnte; und zwar ganz einfach das Visuelle. Die Bühnenshow, die Bilder, das Theater. Egal, irgendwas was hier die Stimmung, die Gefühle die während des Hörens hier entstehen noch unterstreichen und abrunden könnten.
Das ist zwar nur ein kleiner Punkt, welcher mir hier bei dem reinen Album fehlt, aber es ist schon ein wenig was mir hier auffällt.

Doch das ist sicherlich Meckern auf höchsten Niveau, denn Behemoth selber sind hier auf der Scheibe auf höchstem Niveau unterwegs und liefern überzeugend ab. Sehr detailreich alles und dabei druckvoll, wie auch so umgesetzt das alles in den Liedern rüberkommt.

Mein Fazit: Ein überzeugendes Livealbum, welches Behemoth hier mit Messe Noire abliefert. Die Livestimmung kommt zwar ein wenig gering herüber, aber eventuell ist das hier eben so. Den Liedern selber ist der Zustand des Livekonzertes aber anzumerken. Die Lieder auf Messe Noire wirken hier auf mich lebendiger als die Stücke auf dem Studioalbum und dadurch düsterer und auch kräftiger. Gefällt mir, auch wenn mir gefallen würde wenn noch ein wenig mehr die Interaktiv oder Reaktionen des Publikums hier Zugang gefunden hätten.
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Tracklist
1. Blow Your Trumpets Gabriel (Live)
2. Furor Divinus (Live)
3. Messe Noire (Live)
4. Ora Pro Nobis Lucifer (Live)
5. Amen (Live)
6. The Satanist (Live)
7. Ben Sahar (Live)
8. In The Absence Ov Light (Live)
9. O Father O Satan O Sun! (Live)
10. Ov Fire And The Void (Live)
11. Conquer All (Live)
12. Pure Evil And Hate (Live)
13. At The Left Hand Ov God (Live)
14. Slaves Shall Serve (Live)
15. Chant For Ezkaton 2000 (Live)
16. Blow Your Trumpets Gabriel (Live)
17. Furor Divinus (Live)
18. Messe Noire (Live)
19. Ora Pro Nobis Lucifer (Live)
20. Amen (Live)
21. The Satanist (Live)
22. Ben Sahar (Live)
23. In The Absence Ov Light (Live)
24. O Father O Satan O Sun! (Live)
25. Ov Fire And The Void (Live)
26. Conquer All (Live)
27. Chant For Ezkaton 2000 (Live)

Erscheinungsdatum
13.04.2018

Label
Nuclear Blast Records