[Review] In Love Your Mother – The Greatest Hits

Das neue Album, es ist das dritte, von In Love Your Mother, oder kurz ILYM, nennt sich The Greatest Hits, beziehungsweise wurde von der Band so genannt, doch handelt es sich nicht um eine Best Of, sondern um ein neues Album von der Band.

Leider nur als Stream und ohne Artwork, doch das Internet gibt mir dieses hier als Design, daher könnte das schon so passen. Nun denn, von der Band selber habe ich bisher noch nichts gehört und daher ist das hier der erste Berührungspunkt mit ILYM und ihrerem Sound.Mathcore nennt es sich und ist, wie ich finde, keine leichte Kost. Aber jetzt auch nicht so das ich es abstoßend fände, im Gegenteil, nur der Zugang zum Sound und Stil ist ein wenig komplizierter.

Die Musik von In Love Your Mother widerspricht hier einfach in ihrer Art den bekannten Hörgewohnheiten und bekannten Stilen. Klar, nicht wenn man sich ein wenig weiter mit Musik und Mathcore auseinandersetzt, aber von der breiten Masse aus gesehen.

Es wird hier nicht den bekannten Strukturen gefolgt, sondern diese bewusst umgangen und aufgebrochen was die Musik dadurch extrem kraftvoll macht, aber auch anspruchvoll und, wenn man es weder gewohnt ist noch damit rechnet, auch anstrengend.

Das ganze ist eben Mathcore, sehr durchdacht und vertrackt. Überraschend und neue Wege beschreitend. Über den Tellerrand blickend und die Hörerinnen und Hörer auf den Weg über den Rand hinaus mitnehmend, denn die Musik ist so aus- und angelegt das sie hier uns Hörer/innen mit auf den Weg in die Klangwelt nimmt.

Mein Fazit: Vielleicht klang mein Einstieg hier in die Plattenbesprechung ein wenig ablehnend, was sie so aber gar nicht sein sollte, denn die Musik und ich als Hörer müssen hier erst einmal zueinander finden und sich aufeinander einstimmen.

Ist diese Schnittstelle gefunden und habe ich mich auf die Musik von ILYM eingelassen dann kann ich in die Klangwelt eintauchen und mich mitnehmen lassen auf eine überraschende und verworrene Reise in die Welt der Lieder und von The Greatest Hits, was als Albumname hier in eine andere Richtung weist als vielleicht vermutet wird, aber doch ein Treffender Albumtitel ist.

Habe ich mich auf den Mathcore von In Love Your Mother eingelassen kann ich auch den Weg in den Liedern erkennen und damit kann die Band mit ihrern eigenen und überraschenden Stil mich überzeugen und weiß zu gefallen.
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Tracklist
8.4 She
9.3 Monsieur Le Bär
8.8 En Bom, Zwo Böm
The Incredible Exploding Frosch Experience
10.1 The Painter
8.5 The Artist
8.7 The Chair
Chase

Erscheinungsdatum
25.05.2018

Label
DIY

Metal