Review: Forces at Work – Straight

Mit Straight liegt mir hier das erste Album von Forces at Work vor, einer Band aus Wuppertal die ich nicht kannte, wobei mir das Bandname schon bekannt vorkommt.
Wahrscheinlich habe ich den Bandnamen schon hier und da mal auf einem Konzertplakat gelesen.
Doch geht es hier nicht darum ob ich den Namen kenne oder nicht, es geht darum was Forces at Work auf diesem Album abliefern, welches zwar ihr Debütalbum darstellt, doch haben sie schon drei weitere Veröffentlichungen draussen.
Aber laut den Informationen der Plattenfirma handelt es sich bei den vorherigen Veröffentlichungen um Demoaufnahmen, beziehungsweise Demo-CD der im Jahr 2000 gegründeten Band.

Forces at Work kommen hier mit einem recht vielfältigem Album daher, von der Musik bis zum Artwork sind die Feinheiten, die Details zu finden.

Dabei macht es die Band mir als Hörer nicht leicht, es wird anspruchsvolle Kost geboten.
Verspielt, vertrackt, ausgeklügelt, alleine der Einstieg wird nicht einfach gemacht, doch lohnt es sich in dieses Album reinzukommen, sich auf die Musik einzulassen.

Es wird ein Soundgerüst, eine Klangwelt kreiert, die der Welt auf dem Coverartwork in nichts nachsteht.
Es lässt sich gut in dem Sound, der Musikvon Forces at Work verlaufen.
Ich kann in die Musik eintauchen, in die Welt die hier geschaffen wird.
Vielschichtig und dabei zielgerichtet gehen Forces at Work zu Werke, dienem den Song, der Musik, diesem Ziel was gute, innovative Musik ausmacht.

Die Musik auf Straight ist wie ein Bild, ein Gemälde, vielschichtig, detailreich, fein auf einander abgestimmt, zueinander kombiniert und arrangiert.
Wie in einem Bild sind hier die Klangfarben zueinander passend, ergänzend, mit Details aufwartend auf das immer wieder neue Akzente sich entdecken lassen.

Dabei verliert sich die Band aber nicht in endlosen Spielereien wie es manchmal passiert wenn immer wieder Details hinzugefügt werden und dabei das Hauptaugenmerk verloren geht.

Die Songs rocken, sind Druckvoll, mal ruhiger, mal voll nach vorne gehend, wie zum Beispiel Nowhere, wobei es nicht angemessen ist hier einzelne Songs hervorzuheben, denn das Album funktioniert sehr gut als ganzes.
Die Songs stehen passend zueinander, so wie die Songs ineinander abgestimmt sind so sind sie es eben auch zueinander auf diesem Album.

Mein Fazit: Was wird hier geboten ausser einem genialen Album ?
Geboten wir Metal, ein wenig klassisch, ein wenig Hardcore, Mathcore, ein Stück Thrash Metal, dazu noch ein bisschen Jazz und fertig ist dieses mehr als überzeugende Album.
Wer die Abwechslung sucht, nicht festgefahren in irgendwelchen engen Szenerichtung denkt und hört, dem kann das neuste Werk von Forces at Work bestimmt gefallen und damit kann ich dieses Album nur empfehlen.
Reinhören lohnt sich.

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Tracklist
The Mind Slavery
Nowhere
3 Logic Dead
Be Machine
Keep Marchin‘
Virtual Fuhrer
Colours
Dharma
Sickness
Straight Into The Odd

Erscheinungsdatum
27.04.2012

Label
Hands of Blue Records

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