[Review] Stormwolf – Howling Wrath

Das Album von Stormwolf kommt hier als Digipak daher, versehen mit einem Artwork welches mich an Metal-Platten vergangener Tage irgendwie erinnert. Nicht einmal umbedingt die Farbgebung der Schreibe ist hier so sehr ausschlaggebend, sondern vielmehr das Motiv mit dem Wolf, wie aber auch die Schriftart des Bandnamens. Vielleicht auch ein bisschen der Bandname selber. Wieso war der eigentlich noch frei und wurde nicht in den letzten dreissig Jahren für Metalsachen verwendet?

Die Platte von Stormwolf selber fängt hier dann auch mit Windgeräuschen an, gefolgt von einem Vogelschrei. Dann setzt die Musik ein und los geht es in die Welten von Stormwolf. Die Musik bewegt sich dann, wie der erste Eindruck der Scheibe vermuten lässt, im klassischen Heavy Metal. Was mich dann ein wenig verwundert, denn die Band hat sich 2014 gegründet und spielt eine Musik welche ich eher nicht mehr als aktuellen Musikstil gesehen habe.

Aber was ich so aktuell sehe oder auch nicht, das ist vollkommen egal, denn jeder sollte die Musik machen auf die die Bands so Lust und Laune und vor allem Spaß machen. Wenn es darum geht ob es irgenwo eine Zielgruppe oder ein Markt gibt, dann kann dabei meistens nur Müll bei rumkommen.

Stormwolf machen hier ihr Ding, spielen also Heavy Metal, dazu mit Sängerin und das sogar recht überzeugend. Auch wenn ich nun nicht so wirklich der Fan dieser Musik bin muss ich sagen das die Band hier nicht auf fertigen Wegen wandelt, sondern aus dem Genre ihr eigenes Ding herausholt und einfach macht woran sie glauben.

Mein Fazit: Die Musik der Band rockt hier echt ordentlich, was sicher daran liegen mag das sie im Genre des Heavy Metal ihren eigenen Weg gehen und damit ihrer Musik einen frischen Anstrich geben. Dabei bewegen sie sich ganz in der Tradition des Metal, aber klingen dabei eben nicht wie aus der Vergangenheit, sondern wie Musik von heute. Einen großen Anteil hat sicherlich daran auch die Sängerin von Stormwolf, welche eine dunkle, sehr kraftvolle Stimme hat und damit der Musik der Band eine eigene Note verleiht.

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Tracklist
The Phoenix
Winter of the Wolf
Marathon
Fear of the Past
Swordwind
Lightcrusher
Thasaidon
Soulblighter
All We Are

Bonus Tracks
One False Move
Me Against the World

Erscheinungsdatum
16.03.2018

Label
7hard

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